
Dr. Claudia Schöning-Kalender, Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Mannheim, begrüßt den Beschluss des SPD-Bundesvorstands vom 03.05.2010, Alleinerziehende in Zukunft besser zu unterstützen.

Dr. Claudia Schöning-Kalender, Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Mannheim, begrüßt den Beschluss des SPD-Bundesvorstands vom 03.05.2010, Alleinerziehende in Zukunft besser zu unterstützen.
„Alleinerziehende sind in besonderer Weise auf die Unterstützung von Staat und Gesellschaft angewiesen“, betont Schöning-Kalender. Alle Probleme – ob es um die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt oder um die mangelhafte Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht – spitzten sich bei Alleinerziehenden besonders zu.
Trotzdem wäre es verfehlt, Alleinerziehende und ihre Kinder als soziale Problemgruppe wahrzunehmen. Kindererziehung darf nicht gering geschätzt werden. Alleinerziehende leisten täglich mehr als andere, um ihren Alltag zu organisieren. Sie sind Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft. Ihnen gute Rahmenbedingungen zu schaffen, ist eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe. „Wir fordern seit langem einen Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung für Alleinerziehende, existenzsichernde Löhne, Flexibilität im Job, Weiterentwicklung des Kinderzuschlags sowie Teilzeit-Ausbildung und nachholende Qualifizierung. Dadurch könnte die Situation Alleinerziehender deutlich verbessert werden“, so Schöning-Kalender weiter.
Ein-Eltern-Familien brauchen nicht nur politische Erklärungen, sondern tatsächliche Unterstützung im Alltag, aus der unmittelbaren Umgebung in der sie leben, von den Unternehmen und Betrieben, in denen sie arbeiten – und von der Politik.
SPD Mannheim: www.spd-mannheim.de
Bundes ASF: www.asf.de
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