.

Quote für Spitzenämter - Diskussion im Landtag

Veröffentlicht am 01.07.2011 in Standpunkte

Bei der gestrigen Debatte des Landtags zum Thema „Zugangswege für Frauen zu Spitzenpositionen verbessern“ waren sich zwar die Rednerinnen und der Redner aus allen Fraktionen einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht, insbesondere, da Unternehmen, die mit beiden Geschlechtern besetzt sind, wirtschaftlich erfolgreicher sind, Einigkeit über den Weg gab es nicht. Gerade am Beispiel des Landtages und seiner Fraktionen wird deutlich, was eine Quote bewirkt und dass die freiwillige Selbstverpflichtung keinen Schritt in die richtige Richtung führt.

„Mit gutem Beispiel vorangehen“, so die ASF-Landesvorsitzende Claudia Sünder, wäre auf jeden Fall ein guter Anfang. Die Realität ist jedoch eine andere. Im Landtag selbst sind nur 18,1 %
der Abgeordneten Frauen. Die Grünen haben die sogenannte „Harte“ Quote für sämtliche Parteiämter und Listen, d. h. eine
paritätische Besetzung. Das führt dazu, dass immerhin 30,6 % der Abgeordneten weiblich sind.

Bei der SPD gibt es immerhin die „weiche“ Quote, Listen sollen zumindest 40 % weiblich besetzt sein, wenn aber keine Frau „gefunden“ wird, drohen auch keine Konsequenzen, das sogenannte „Reißverschlussverfahren“ bei dem abwechselnd Männer und Frauen auf der Liste stehen, ist keine Pflicht. Ergebnis: 17,1 %, CDU – keine Pflicht- 13,3 %.

Die Rednerinnen der Grünen, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, und der SPD, Sabine Wölfle, und auch die SPD-Ministerin Katrin Altpeter haben sich für eine verbindliche Quotenregelung ausgesprochen, wie diese eingeführt und in welchen Stufen, blieb zumindest bei der Debatte offen.

"Diese Zahlen sprechen Bände. Von einer wahren Gleichberechtigung von Mann und Frau sind wir in Baden-Württemberg noch weit entfernt", so Melanie Seidenglanz, Mannheimer Mitglied des ASF Landesvorstand.

Links

SPD Mannheim: www.spd-mannheim.de

Bundes ASF: www.asf.de

Landes ASF: www.asf-bw.de

Landesfrauenrat: http://www.lfrbw.de/

OB Peter Kurz: www.ob-peter-kurz.de/

Spendenmöglichkeit

Unsere Frauenarbeit ist nicht umsonst, jedoch sehr kostenintensiv. Wenn Sie uns unterstützen möchten, freuen wir uns sehr. Auch kleine Spenden helfen uns sehr weiter. Sie erhalten für jede Spende eine Spendenquittung.

 

Kreisverband SPD Mannheim
Kontonummer 30243102 
BLZ 670 505 05
IBAN DE51 6705 0505 0030 2431 02
VR Bank Rhein-Neckar

Bitte bei einer Spende den Vermerk "ASF Mannheim" angeben, da sonst die Spende nicht zugeordnet werden kann.

Danke!

WebsoziInfo-News

29.01.2023 17:45 MEHR WOHNGELD FÜR MEHR MENSCHEN
Kann ich mir meine Wohnung auch in Zukunft noch leisten? Diese Frage stellen sich Viele angesichts der gestiegenen Gas- und Strompreise. Damit die Miete und die Energiekosten kein Konto ins Minus bringen, gibt es jetzt das Wohngeld Plus. Wir haben das Wohngeld im Schnitt verdoppelt und die Zahl der Anspruchsberechtigten mehr als verdreifacht. Damit Wohnen für alle bezahlbar… MEHR WOHNGELD FÜR MEHR MENSCHEN weiterlesen

29.01.2023 17:44 SOZIALDEMOKRATISCHE ANTWORTEN AUF EINE WELT IM UMBRUCH
Die Kommission Internationale Politik des Parteivorstandes hat mit einer Neuausrichtung sozialdemokratischer internationaler Politik Antworten auf eine Welt im Umbruch formuliert. Wir dokumentieren das Ergebnispapier. Kommission Internationale Politik: „Sozialdemokratische Antworten auf eine Welt im Umbruch“

26.01.2023 17:46 Bernhard Daldrup zum Programm klimafreundlicher Neubau
Bernhard Daldrup, bau- und wohnungspolitischer Sprecher: Zwei neue Förderprogramme zur Unterstützung des Wohnungsneubaus gehen in Kürze an den Start. Ab März beginnt das Förderprogramm für klimafreundlichen Neubau (KFN). Ab Juni 2023 erfolgt eine bessere und zielgerichtete Neubauförderung für Familien. „Zusammen bilden die Maßnahmen einen starken Impuls für Eigentumsförderung und Klimaschutz. Beides hat für uns einen… Bernhard Daldrup zum Programm klimafreundlicher Neubau weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:87809
Heute:5
Online:2